Unsere beruflichen Interessen zählen – gemeinsam stark!

Infomaterialien & Arbeitshilfen zur Umsetzung von Interessenvertretung

Infomaterialien & Arbeitshilfen zur Umsetzung von Interessenvertretung

Worum geht es?

Die Hamburger Arbeitsassistenz verfolgt das Ziel, den Teilnehmenden in den Maßnahmen der beruflichen Orientierung und Bildung eine Vertretung ihrer Interessen zu ermöglichen. Hierfür bedarf es der Verständigung auf einen Rahmen für das Organ einer Interessenvertretung und auch Regeln, Standards und Hilfsmittel.

Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) hat seit 2018 ermöglicht, dass sogenannte „andere Leistungsanbieter“ (§ 60 SGB IX) alternative Angebote zu denen der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) machen können. Bei der Hamburger Arbeitsassistenz heißt dieses Angebot „Integrationspraktikum“. Auch „andere Leistungsanbieter“ haben gesetzliche Vorschriften zur Mitbestimmung und Interessenvertretung:

Leistungsvereinbarungen nach § 60 SGB IX sehen verbindlich die Einrichtung von Interessenvertretungen und Frauenbeauftrage vor, wie sie in § 14 der Werkstättenverordnung (WVO) vorgeschrieben ist.

Unsere Erfahrungen – unser Ausgangspunkt

Bereits vor Beginn des Projekts haben wir erste Schritte unternommen – unter anderem mit einem ersten Wahldurchlauf im Oktober 2022 und der Einführung einer Interessenvertretung, die sich über einen Zeitraum von rund anderthalb Jahren vor Projektstart in der Praxis erprobt hat. Diese frühen Erfahrungen bilden die Basis für die Auswertung und Weiterentwicklung, die wir hier vorstellen.

Gefördert durch Aktion Mensch

Seit Juli 2024 arbeiten wir im Rahmen eines zweijährigen Projekts (Laufzeit bis Juni 2026), gefördert durch Aktion Mensch. Das Projekt gibt uns den Raum, Strukturen zu festigen, digitale, barrierearme Materialien zu entwickeln und unser Vorgehen bewusst zu reflektieren und zu dokumentieren.

Was stellen wir zur Verfügung?

  • Formulare zur praktischen Umsetzung – für Mitglieder der Interessenvertretung (z. B. zur Gesprächsvorbereitung, Zielsetzung oder Organisation im Team)
  • Infoblätter mit Einblicken in Projektphasen, Erfahrungen und Impulsen für die eigene Umsetzung (für Fachkolleg*innen und andere Leistungsanbieter)

Ein Weg, den wir teilen – Impulse für andere

Gerade im Rahmen eines betriebsorientierten Angebots stellen sich besondere Fragen:

  • Wie entsteht Kontinuität in einer wechselnden Gruppe?
  • Wie kann Mitbestimmung nachhaltig verankert werden?

Wir möchten Impulse und Ideen weitergeben – für einen Anfang, ein Weiterdenken und den nächsten Schritt.

Text und Konzeption: Nadine Vennekohl; Erprobung und Evaluation: Achim Gösling
Vertrauensperson der Interessenvertretung: Achim Gösling (E-Mail)

Illustrationen: Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers

Website + Formulare von Thomas Böker (Content), Sebastian Fuchs (Code, Typo3), Ulf Treger (Design, UI/UX) (3plusx, Hamburg)

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